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Pränataldiagnostik

Durch die Anwendung moderner Ultraschall-Untersuchungen mit sog. hoch-auflösenden Ultraschallgeräten ist es heute möglich, Fehlbildungen beim ungeborenen Kind bereits im ersten und zweiten Drittel (Trimester) der Schwangerschaft zu entdecken und diese mithilfe weiterer Untersuchungsmethoden genauer einzuordnen. Dadurch besteht die Chance, Fehlbildungen nicht nur frühzeitig zu erkennen, sondern diese auch hinsichtlich ihres Schweregrades und der Auswirkungen auf das Kind zu beurteilen. Zudem ergibt sich die Möglichkeit der fachärztlichen Beratung im Hinblick auf die weitere Betreuung während der Schwangerschaft und der Geburtsplanung bei eventuellen kindlichen Entbindungsrisiken. Auch eine Genetische Beratung des Paares ist dadurch möglich.

Selbstverständlich ist die spezielle Ultraschalldiagnostik in der Schwangerschaft keine Pflicht, sondern stellt ein sinnvolles Angebot zur Erkennung bzw. weitaus häufiger zum Ausschluss angeborener kindlicher Erkrankungen dar. Zur Pränataldiagnostik gehört nach heutigem Verständnis die ausführliche Aufklärung vor, nach und während der Durchführung der verschiedenen Untersuchungsmaßnahmen. Sie entscheiden und stimmen nach ausführlicher Beratung und angemessener Bedenkzeit der jeweiligen Untersuchung zu, die wir dann in unserer Praxis nach Terminvereinbarung durchführen.

Ultraschall ist entgegen vielerorts geäußerter Bedenken völlig unschädlich für die Schwangere und ihr ungeborenes Kind. Es gibt bis heute keinen nachweisbaren Fall einer kindlichen Schädigung durch Ultraschalldiagnostik!!  Der Ultraschall ist ein sog. nicht-invasives und kann weder Kind noch Schwangerschaftsgefüge beeinträchtigen.

Seit dem 01.07.2013 hat die/ der betreuende Frauenärztin/ Frauenarzt die Pflicht, die Schwangere auf das breit gefächerte Angebot der Pränatalen Diagnostik hinzuweisen, darüber aufzuklären und die entsprechenden Optionen anzubieten. Für diese Beratung wird zukünftig eine Gebühr erhoben, die der Schwangeren nach Vorlage der Rechnung bei ihrer Krankenkasse wieder erstattet wird.  Gleiches gilt für den im zweiten Trimester (erweiterter Fehlbildungsultraschall/ 19-22 SSW), der grundsätzlich allen Schwangeren zukünftig in einer Basisversion (Ultraschall-Screening IIb)zur Verfügung steht. Auch dieser Ultraschall wird, sofern er seitens der Schwangeren/ der Eltern gewünscht wird, in Rechnung gestellt, die dann wiederum von der jeweiligen Krankenkasse erstattet wird.

Daneben existiert der „große“ Organultraschall, der nach wie vor von dafür spezialisierten Frauenärzten (DEGUM II und/ oder Zulassung durch die Kassenärztliche Vereinigung) durchgeführt wird. Dieser Ultraschall bedarf allerdings einer bestimmten Indikation (Überweisung) oder wird privatärztlich in Rechnung gestellt. Diese Leistung wird ohne entsprechende Indikation von den gesetzlichen Krankenkassen nicht zurück erstattet.

Die Kostenübernahme Pränataldiagnostischer Leistungen bzw. Angebote ist leider selbst nach jahrelangen Verhandlungen durch die Krankenkassen/ Kostenträger noch nicht einheitlich und leicht durchschaubar bzw. nachvollziehbar geregelt. Die Diskussion darüber bleibt leider im Gange. Wir beraten Sie allerdings in diesen Fragen sehr gerne und wollen mit Ihnen gemeinsam eine gute Lösung finden!

Zu unserem Leistungsspektrum der Pränataldiagnostik gehören u.a.:

    Dr. med. Matthias Baumann

    Dr. med. Matthias Baumann

    • Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
    • Schwerpunkt Spezielle Geburtshilfe und Pränatalmedizin
    • DEGUM II
    • ambulante Operationen