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Wozu dient eine Dysplasiesprechstunde?

Dysplasie bezeichnet eine Veränderung von Geweben bzw. Zellen.

Diese werden meistens beim sogenannten "Krebsvorsorgeabstrich" entdeckt. Dann wurden die auffälligen Zellen vom Muttermund entnommen. Vergleichbare Schleimhaut- oder Hautveränderungen können an der Scheidenschleimhaut, im Bereich der äußeren Geschlechtsteile oder selten an der Brustwarze auftreten.

In einer Dysplasiesprechstunde werden diese Zellveränderungen mit Hilfe einer speziellen Lupe (Kolposkop) weiter abgeklärt.

Damit ist eine genauere, zuverlässigere und detailierte Bestätigung der verdächtigen Gewebsareale möglich. Dieses beeinflusst entscheidend das festzulegende Beobachtungsintervall oder die anzuschließende Therapie.

Wann sollte eine Vorstellung in der Dysplasiesprechstunde erfolgen?

Es gibt festgelegte Richtlinien, wann eine auffällige Schleimhautveränderung im Rahmen der Dysplasiesprechstunde weiter abgeklärte werden sollte.

1. Wenn im Abstand von 3 Monaten jeweils 3x ein leicht- oder mittelgradig veränderter Zellabstrich entnommen wurde. (3x Pap IIID)

2. Nach einem Zellabstrich mit dem dringenden Verdacht auf schwere Zellveränderungen. (1x Pap IVa)

3. Nach mehreren nicht eindeutig festzulegenden Zellveränderung (rezidivierend Pap III)

4. Wenn eine bösartige Veränderung der Zellen nicht auszuschließen ist. (Pap V)

5. Bei Zellauffälligkeiten in der Schwangerschaft.

6. Bei jeder makroskopischen (mit dem bloßen Auge sichtbaren) Hautveränderung im Genitalbereich, die nicht genau einzuschätzen ist.